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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Die SEER - Duette …bei uns dahoam (Album am 04.11.2016)

Die SEER und die Krönung einer musikalischen Idee; Am Anfang war die Vision des Fred Jaklitsch. Er, der international erfolgreiche Pop-Musiker, begann von Bad Aussee aus musikalische Welten zusammen zu führen: Das Salzkammergut und die weite Welt trafen sich in wunderschönen Popsongs der anderen Art. Begnadete Stimmen und Texte, gesungen mit heimischen Zungenschlag, experimentell...

im Arrangement verfeinert. Jetzt wurden die SEER zwanzig und die Idee des Ober-SEERs Jaklitsch zählt längst zum erfolgreichen Musikprojekt des Landes…

‚Duette… bei uns dahoam‘ ist das Album zur Jubiläums-TV-Show. Der Titel ist eine Untertreibung. Understatement, denn vielmehr ist diese CD im Grunde die Krönung des bisherigen musikalischen und kreativen Weges von Fred Jaklitsch. Er, der Weltenzusammenführer, der es mühelos schafft, einen Reggae ins hochalpine Gelände zu arrangieren, der mit Techno-Elementen genauso umgeht wie mit traditioneller Volksmusik, vollzieht mit diesem Album nun die vollkommene Zusammenführung der Grenzgänge.

Jaklitsch und die SEER luden, nach einer Idee von SEER Manager Gustl Viertbauer (Viertbauer Promotion GmbH), musikalische Gäste zum gemeinsamen Singen und Musizieren ein. Das wäre nichts Ungewöhnliches, wäre da nicht die Schar der Gäste, die sich aus den unterschiedlichsten Genres stammend zusammensetzt. Es wirkt am ersten Blick nahezu unmöglich Umberto Tozzi, die Blues-Größe Hans Theessink, die Legende Wolfgang Ambros, die Philharmonie Salzburg oder den Musikverein Falkenstein und all die anderen Gäste des Albums thematisch unter einen Hut zu bringen ohne sich zu verbiegen. Auf den zweiten Blick jedoch öffnet sich Vieles und auf den dritten ergibt sich die logische Fortführung der Jaklitsch-Idee: Das Zusammenführen von Kreativität und dadurch neue Wege zu beschreiten… Und dieser Weg führt zu allererst einmal über die Ohren!
Das Album beginnt mit einem großartigen Wilfried. Der Mann war und ist der dialektpopmusikalische Urschrei des Ausseerlandes.

Von dort zog seine Musik hinaus ins Land und zeigte uns allen, wo unsere Wurzeln liegen. Klaus Eberhartinger bringt Salsarhythmen ins „Seerische“ und Hans Krankl, das ostösterreichische Rock-Idiom: Zwei glatt – zwei verkehrt und keine Kompromisse… ‚Koana Dahoam‘, in schönstem Kottan-Style. Andy Borg erinnert nicht an den Stadl. Vielmehr überrascht er mit dem einfühlsamen ‚Amerika gibt’s nit‘ und brilliert stimmlich. voXXclub bringen Tempo, Bewegung und Jugend, Weltmusikerin-Alpinkatze Zabine die Kraft der Tiroler Kehle. Die Les Humphries Singers machen aus Fesch ‚Cool‘ und feiern eine Party am Neusiedlersee. Ziacha & Ziacha: Jürgen Leitner und Florian Silbereisen. Ihr gemeinsamer Titel ist Programm und erklärt alles: Seerisch! Stefanie Hertel stand beim Jubiläums Open Air mit auf der Bühne in der Zloam. Dort, wo es auch zu einem nostalgischen Live-Moment kam, der – Gott sei Dank – von Bild und Ton eingefangen wurde: Alle waren sie da, die ehemaligen SEER-Bandmitglieder, und alle sangen und spielten miteinander. 20 Jahre Bandgeschichte live! Gemeinsam mit der aktuellen Besetzung brachten sie diesen magischen Moment mit einem Song auf den Punkt: ‚Alles hat sei Zeit…‘

Diese aufgenommenen Duette leben vom Aufeinandertreffen und Zusammenwirken des deutlich Unterschiedlichen. Populäre und große Hits der SEER bekommen auf diese Weise eine andere, spannende, auch überraschende Charakteristik. Die musikalischen Duett-Partner, die auf diesem Album mitwirken, machen gemeinsam mit den SEERn Musik. Musikalische Grenzen wurden aufgehoben und der Kreativität freien Lauf gelassen. Und genau diese dadurch entstandenen, unterschiedlichen künstlerischen Einflüsse sind es, welche dieses Album für sich stehend und somit mit keinem anderen Werk aus der 20-jährigen Geschichte der SEER vergleichen lässt. Was mit dem Verschmelzen von Rhythmen und musikalischen Spielarten vor 20 Jahren begann, findet nun seine gelungene Fortführung im KünstlerInnen-Bereich.

Die Quelle all dessen ist das Salzkammergut. Mystische, wunderschöne Landschaft, Heimat vieler kreativer Geister. Es ist der Mittelpunkt Österreichs, die Heimat der SEER, und von dort startet die filmische Umsetzung der Duette. Der Subtitel ‚…bei uns dahoam‘ ist weniger ein weiteres mediales Strapazieren des Themas ‚Heimat‘, als die Feststellung einer Tatsache: Hier ist es losgegangen. Im Salzkammergut begann Jaklitsch seine Idee, seine Vision von der Grenzenlosigkeit seiner Musik, mit viel Verve, Durchhaltevermögen und Glauben an das eigene Tun in die Tat umzusetzen. Mit Sassy, Astrid, Jürgen, Tom, Dietmar, Daniel und Wolfgang hat er Schwestern und Brüder im Geiste um sich geschart. Entstanden ist eine Formation, die im Laufe der Jahre über die Existenz eines einfachen Klangkörpers deutlich hinausgewachsen ist.

Acht Musiker unterschiedlicher Herkunft (OÖ, NÖ, Wien, Stmk, Bayern) und unterschiedlicher Stilrichtungen (Jazz, Pop, Country, echte Volksmusik, Rock!) – alle vereint in dem einen Schmelztiegel „Die SEER“! Diese geographischen und musikalischen Unterschiede soll einmal mehr dieses Projekt – Duette bei uns dahoam – unterstreichen!

Über die Sommermonate, anlässlich des 20-jährigen Bandjubiläums begleitete ein Filmteam die Musikgruppe auf ihrer Reise zu den schönsten und außergewöhnlichsten Plätzen des Landes. Ob in Altaussee, im steirischen Fohnsdorf, am Traunsee, in Tulln, Falkenstein, Wien oder Salzburg – jedes der acht Bandmitglieder empfängt dort – vor Ort – einen musikalischen Überraschungsgast und verbindet dabei seine ganz persönliche Geschichte.

Unter ihnen: Umberto Tozzi, Wolfgang Ambros, The Les Humphries Singers, Hans Krankl, Wilfried, Hans Theessink, Klaus Eberhartinger, Zabine, Philharmonie Salzburg, Florian Silbereisen und VoXXclub. Sie alle sowie zahlreiche weitere Musikkollegen haben sich der SEER-Werke angenommen und jeder von ihnen hat unverwechselbar und feinfühlig seinen Teil dazu beigetragen.

Der Film (Regie Peter Schröder), das Album, die Gäste und die Art der Interpretation der Lieder stehen für sich. SEER Musik ist gelebtes Crossover, das in keine Schublade passt – außer es steht SEER drauf – von Anfang an und bis jetzt… -az-

Quelle: Sony Music

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